Jeder braucht mal…… einen Hirten.

(Auszug)

Jesus Christus

Unser Hirte

„Ich bin der gute Hirte. – Kommet alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“

 

Sind wir nicht alle auf die eine oder andere Art „mühselig und beladen“ und suchen irgendwo Ruhe und „Erquickung“?

Jesus kennt alle unsere Nöte und wartet nur darauf, dass wir zu ihm kommen, damit er uns helfen kann.

 

In der katholischen Kirche ist er in der heiligen Eucharistie auf geheimnisvolle Weise persönlich gegenwärtig: „Herr, sprich nur ein Wort und meine Seele wird gesund!“

 

Unser Lehrer

„Dazu bin ich geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“

 

Unsere Zeit, in der die Ansicht herrscht, die Wahrheit entwickle sich und müsse täglich neu gesucht werden, hat schon der Apostel Paulus beschrieben: „Es wird eine Zeit kommen, da man die gesunde Lehre unerträglich findet und sich nach eigenem Sinn Lehrer sucht…Der Wahrheit verschließt man das Ohr und wendet sich Fabeleien zu.“

 

Gehen wir zu Christus, unserem Lehrer, und wir müssen die Wahrheit nicht länger suchen. Da er Gott ist, konnte er von sich sagen: „Ich bin die Wahrheit.“

 

Christus hat seine Lehre der katholischen Kirche anvertraut. Paulus beschreibt sie als die „Kirche des lebendigen Gottes, die Säule und Grundfeste der Wahrheit.“

 

Das Lamm Gottes

Unser Erlöser

Jesus Christus ist das Lamm Gottes, welches hinweg nimmt die Sünde der Welt. Durch die Sünde, die Abwendung von Gott, haben sich die Menschen von Gott getrennt. Christus hat uns wieder mit Gott versöhnt, indem er am Kreuz sich selber zum Opfer dargebracht und sein Leben für uns hingegeben hat.

 

Die heilige Messe ist die Vergegenwärtigung dieses Kreuzesopfers: Christus opfert durch die Vermittlung des Priesters seinen Leib und sein Blut dem Vater auf. Die heilige Messe ist also ein wahres Opfer und wendet uns die Verdienste des Kreuzesopfers zu.

 

Durch die Wandlung von Brot und Wein in seinen Leib und sein Blut ist Christus wahrhaft gegenwärtig und wir können ihn in der Kommunion empfangen.

 

Warum die überlieferte Messe?

Weil diese Messform einzigartig ist: Sie wurde von der katholischen Kirche bereits in den ersten Jahrhunderten festgelegt und geht in ihrem Kern auf die Apostel selbst zurück.

(Quelle:

Priesterbruderschaft St. Pius X.  St. Maria, CH-9500 Wil   www.piusx.ch)   

 

Anmerkungen:

Vorraussetzungen für eine Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi:

  1. Die Materie von Brot und Wein muss stimmen.
  2. Die Wandlungsworte des bevollmächtigten Priesters müssen stimmen.
  3. Die Intention der wahren katholischen apostolischen Kirche muss stimmen.      (nicht die Intention des Priesters, wohl aber vertritt der Priester die Intention der Kirche, in der er dient.)

Die Gläubigen müssen prüfen, ob heute die Intention der „Kirche“ dem Lehramt der von Jesus Christus gestifteten katholisch apostolischen Kirche entspricht. Basis ist der Katechismus der katholischen Kirche.

 

Ein verkündetes Schisma wäre in heutiger Zeit den Katholiken und den potentiellen Konvertiten sehr hilfreich,

denn es würde ihnen eine richtige und eine falsche Kirche aufzeigen,

und ihnen die gottgewollte freie Entscheidung, hin zum Richtigen, sehr erleichtern.

 

Eine „Messe“, in der auf der Geistebene die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi nicht stattfindet, ist ein Wortgottesdienst mit protestantischem Mahl. Rein äußerlich katholisch, real jedoch protestantisch.

"Dies ist Mein Leib."  „Hoc est enim Corpus meum.“    Lateinische Worte, die dann ohne Vollzug sind???

 

 

Das geistliche Vermächtnis eines guten Hirten:

Zitat:

„Köln, den 25. März 2011

Liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Seelsorge und Caritas,

liebe Schwestern und Brüder im Erzbistum Köln,

liebe Freunde und Verwandte!

 

Wie alle Menschen kenne ich nicht den Tag und die Stunde meines Todes und auch nicht die Art und Weise, wo und wie ich sterben werde. Darum möchte ich jetzt schon ein letztes Wort an Sie alle niederschreiben, das dann zu gegebener Zeit verlesen wird. Es soll hauptsächlich ein letztes Wort in dieser Welt vor Ihnen an Jesus Christus sein.

 

Herr Jesus Christus,

du bist das Wort, durch das alles geworden ist. Ich danke dir, dass du mich gewollt hast und ich deshalb geworden bin. Dein Wort hat mich im Leben begleitet und mich in deine Not um die Welt und den Menschen geführt. Deshalb wurde ich Priester und Bischof, geprägt und geweiht von deinen Wundmalen. Es gehört zu den staunendswertesten Gaben meines Lebens, dass du mich bei deinem Kreuz verwendest und mich deiner Leiden gewürdigt hast. Durch deine Leidenschaft für die Welt sind dein Herz, deine Hände und deine Füße durchbohrt worden. Aus Liebe zu den Menschen hast du mich mit deinem Kreuz berührt. Du hast mich dein Priester und dein Bischof werden lassen. Darum will ich mich besonders im Sterben im Kreuz unseres Herrn Jesus Christus rühmen, durch das Freude in die Welt gekommen ist.

Im Stundengebet der Kirche bezeuge und bekenne ich mit unseren Priestern ausdrücklich:

 

„Christus, göttlicher Herr,

dich liebt, wer nur Kraft hat zu lieben:

unbewusst, wer dich nicht kennt;

sehnsuchtsvoll, wer um dich weiß.

 

Christus, du bist meine Hoffnung,

mein Friede, mein Glück, all mein Leben:

Christus, dir neigt sich mein Geist;

Christus, dich bete ich an.

 

Christus, an dir halt` ich fest

mit der ganzen Kraft meiner Seele:

dich Herr, lieb` ich allein –

suche dich, folge dir nach.“

 

In dieser Freude versuchte ich, Ihnen allen im Erzbistum Köln zu dienen. Unsere Bischofsstadt Köln trägt den Ehrentitel „Sancta Colonia Dei Gratia Romanae Ecclesiae Fidelis Filia“  (Heiliges Köln, von Gottes Gnaden der Römischen Kirche getreue Tochter). Ich habe in meinem bischöflichen Dienst versucht, dieser Auszeichnung zu entsprechen. Christus hat das Petrusamt in die Kirche eingestiftet, um den vielen Völkern in den verschiedenen Zeiten Orientierung und Halt zu geben. Das ist meine letzte Bitte an Sie alle um Ihres Heiles willen: Stehen Sie zu unserem Heiligen Vater. Er ist der Petrus von heute. Folgen Sie seiner Wegweisung. Hören Sie auf sein Wort. Petrus will nichts für sich, sondern alles für den Herrn und für seine Schwestern und Brüder.

 

Sie wissen alle, die Spanne meines Lebens umfasste drei gesellschaftliche Systeme: das zwölfjährige Hitlerreich, die vierundvierzigjährige Herrschaft des Kommunismus und schon jetzt über zwanzig Jahre die freiheitliche Demokratie. In allen drei Lebensepochen hat mir der Dienst des Papstes immer Orientierung, Ermutigung und Beistand geschenkt. Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!

Nicht die Gnade, die der Apostel Johannes empfangen, begehre ich, nicht die Vergebung, mit der du dem Petrus verziehen, die nur, die du am Kreuz dem Schächer gewährt hast, die erflehe ich: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“  (Mk 15, 43).

 

gez.

+ Joachim Kardinal Meisner

Erzbischof von Köln“

Zitatende

 

Joachim Kardinal Meisner verstarb am  5. Juli 2017

 

Anmerkung unseres Herrn Jesus Christus zum „Petrusamt/Heiligen Vater:

aus die „Botschaft der Barmherzigen Liebe an die Kleinen Seelen“ mit kirchlicher Druckerlaubnis Lüttich, 1. Januar 1980 / Lüttich, 11. Februar 1980:

Zitat:

„16.8.72

J   Es gibt nur einen Sitz des Papsttums: Rom.

Es gibt nur einen Nachfolger Petri.

Dieser wird von den Vätern der Kirche gewählt.

Und allen, die die Vollmacht, die Ich ihm verliehen habe, bestreiten, wird geschehen, wie sie es verdienen. 

„(Zur Erklärung der Abkürzungen: J = Jesus, …)“ 

Zitatende

Die Mystikerin Anna Katharina Emmerick sah für die Endzeit in ihren Visionen zwei Päpste.

(An ihrem Körper erschienen die Wundmale Jesu Christi)

Zitat: Zu den Visionen der Augustinerin gehören auch einige apokalyptische Prophezeiungen über die Zukunft der Kirche. Was sie voraussagte, klingt in manchem wie eine Vorwegnahme der nachkonziliaren Liturgiereform: „Die Messe war kurz“ und am Ende wurde das Schlussevangelium aus dem Johannesevangelium nicht mehr gelesen.

Am 13. Mai 1820 sah sie in einer Vision zwei Päpste und zwei Kirchen: „Ich habe diese Nacht“ das Bild „von zwei Kirchen und zwei Päpsten gehabt“. Sie sah den Papst „und sah, wie unter ihm eine andere dunkle Kirche in Rom entstand“. Sie sah ein Gebäude ohne Altar und ohne Allerheiligstes: „Ich sah nur Bänke und in der Mitte wie einen Rednerstuhl. Es wurde da gepredigt und gesungen; sonst war nichts.“  Zitatende          Quelle

 

Wie erkennt der Katholik nun einen richtigen und wie einen falschen Papst?

1. Gebet zum Heiligen Geist mit der Bitte um die Gabe der Erkenntnis.

2. Ein richtiger Papst betet die Heilige Dreifaltigkeit des Christentum an:

    Gott Vater, Gott Sohn Jesus Christus und Gott Heiliger Geist.

3. Ein richtiger Papst verbreitet keine Häresie   (Irrlehre).

4. Ein falscher Papst hat ein gestörtes Verhältnis zur Absolutheit, zum Superlativ, der Gebote Gottes.

 

Nun liegt es an jedem wahren Christen,

dies zu erkennen, zu unterscheiden und in der Nachfolge Christi zu bleiben

oder ggf. in Herzensreue zurückzukehren.