Nahtoderfahrungen sind Erlebnisse außerhalb von Raum und Zeit, also in der Ewigkeit.

 

Vertraue keiner Aussage wie: „…… er war ja nicht richtig tot, weil er zurück gekommen ist,“

denn, blinde Menschen haben im Nahtod gesehen,

und was sie sahen wurde überprüft und war sachlich richtig.

Die Gegenargumente sind dadurch entkräftet!

Klinisch tote Menschen haben im Nahtod sowohl

das Paradies als auch die Realität der Hölle gesehen und erlebt.

 

Lektüre:  „Endloses Bewusstsein“, Pim van Lommel.

 

Video:  Pastor Berglesow war 5 Stunden tot.

 

Ewig leben

(von Pfarrer Hans Buschor , K-TV)

„In dieser Welt geht alles vorüber.

Die heutige Medizin kann wirksam helfen, unser Leben zu verlängern.

Die durchschnittliche Lebenserwartung ist heute fast doppelt so hoch wie in früheren Zeiten.

Doch irgendwann kommt auch für die besten medizinischen Spezialisten die Situation, in der sie dem Patienten eröffnen müssen, dass ihm nur noch wenige Jahre, Monate oder sogar Wochen bleiben, bis sein Lebensende mit grösster Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.

In jedem Alter kann es sein, dass jemand morgens gesund, mit der grossen Hoffnung auf noch viele zukünftige Jahre des irdischen Lebens aufsteht und dann, noch vor dem Abend sein Leben durch einen Unfall ganz unerwartet zu Ende geht. So oder so geht jedes irdische Leben zu Ende.

Diese Tatsache wird von vielen verdrängt.

Mit dieser katastrophalen Verdrängung ist sehr oft verbunden eine christliche Irrlehre, die bei sehr vielen nicht katholischen Christen, aber auch immer mehr bei Priestern und Professoren an katholischen Hochschulen zu finden ist.

Gemeinsam bei diesen Christen ist die Überzeugung, dass das irdische Leben keinen Einfluss auf das ewige Leben hat. Praktisch kommt dies einer Missachtung aller Gebote Gottes gleich, indem diese nicht für die Entscheidung der Liebe zu Gott gesehen werden. Viele denken, dass wir uns erst nach dem Tod für oder gegen Gott entscheiden, was der Offenbarung und der katholischen Glaubensüberzeugung widerspricht.

Welche Beziehung besteht wirklich zwischen dem Verhalten in dieser Welt, dem Verhältnis zu Gott und den Folgen für das ewige Leben?

Zunächst helfen uns die Gebote, dem unsichtbaren Gott in gerechter Weise zu dienen und „Ihn lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.“

Aber der auf dieser Welt unsichtbare Herr und Schöpfer wird für alle Menschen, die guten Willens und im Stand der heilig machenden Gnade sterben, in seiner drei persönlichen, strahlenden Schönheit erlebbar.

In unvorstellbarer Weise macht Gott dann unsere ganze Glückseligkeit aus. Gott allein genügt uns; wir bedürfen ausser Ihm nichts, was uns Freude bereitet.

      Trotzdem schenkt auch die Freundschaft mit den Heiligen und Engeln eine unvorstellbare Gemeinsamkeit der gegenseitigen Zuneigung, des Friedens und der schenkenden Liebe, aber niemals ohne das Bewusstsein, dass auch die gegenseitige Liebe ursprünglich aus jener Liebe stammt, welche die drei göttlichen Personen zum einen wahren Gott vereint.

Was bedeutet dies aber für jeden einzelnen Engel und Heiligen?

Das Mass des möglichen Empfangens und Schenkens ist nicht für alle gleich. Entscheidend sind dafür alle guten Werke, die jeder Einzelne in seinem Leben zur Ehre Gottes getan hat. Für Gott bilden alle guten Gedanken und Taten des irdischen Lebens eines Menschen ewige Gegenwart. Auch für jeden einzelnen Engel und Menschen ist alles, was sie an Gutem und Liebevollem gewirkt haben, ewige Gegenwart und zugleich das unveränderliche Mass der ewig möglichen Glückseligkeit.

      Für ewig bleibt die unsterbliche Seele des Menschen so, wie sie im Erdenleben geworden ist.

Der Unterschied der Heiligkeit und damit der Schönheit zwischen den einzelnen Seelen ist unvergleichlich umfangreicher als die ganzen Lebensmöglichkeiten im Erdenleben.

Eine mit den anderen Seelen kaum vergleichbare Schönheit der Liebe zu Gott zeichnen jene Seelen aus, die in ihrem Erdenleben an den transzendenten Gott geglaubt, Ihn auch im Allerheiligsten Altarsakrament angebetet und verehrt haben und in dieser Haltung in grösster Ehrfurcht die Heilige Messe mitgefeiert und die Heilige Kommunion mit entsprechender Liebe empfangen haben.

      Worte können höchstens eine Ahnung von der Herrlichkeit im Himmel schenken:

„Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,

hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.“  (Joh 6, 54)

      Liebe Freunde des   K-TV,

die oben dargestellten Wahrheiten sind leider heute den wenigsten römisch katholischen Christen bewusst.

Es kann daher ein Dienst der Nächstenliebe sein, wenn Sie diesen Artikel weiter empfehlen.

In Dankbarkeit

gezeichnet  H. Buschor  Pfr. i. R.“